Beim Namen nennen

Für mich war es zuerst eine Herausforderung in der Klinik, die anderen Menschen direkt mit ihrem Namen anzureden. Ich war das nicht gewohnt. Dabei ist es eine scheinbar kleine Veränderung mit großer Wirkung.

Ich beziehe mich wirklich auf mein Gegenüber und es ist klar, wen ich meine. Und mein Gegenüber fühlt sich wirklich angesprochen. Das lässt sofort Beziehung entstehen und macht klar, dass mir der bzw. die andere wichtig und nicht belanglos ist.

Im Alltag gelingt mir das nicht immer und nicht bei allen mir bekannten Menschen. Manchmal ist da noch eine Scheu und Unsicherheit. Dann spreche ich jemand einfach so an ohne den Vornamen zu sagen. Gleichwohl fühlt sich das nicht vollständig an und ich weiß selbst, wie wohltuend es ist von anderen mit dem Vornamen angesprochen zu werden.

Wie ist es bei Dir?
Fällt es Dir leicht und ist es schon eine Gewohnheit geworden, andere Menschen mit Namen anzusprechen?
Oder darf’s ein bisschen öfter sein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.