Wie bewegst Du Dich durchs Leben?

Damit wir uns als Menschen wohl fühlen und gesund sind und bleiben, ist Bewegung essentiell. Wir alle wissen das und doch fällt es vielen von uns schwer, sich regelmäßig – und damit meine ich täglich 😉 – zu bewegen.

Oft wird an dieser Stelle dem inneren Schweinehund die Schuld in die nicht vorhandenen Schuhe geschoben. Wie können wir uns mit diesem Wesen anfreunden und uns in Bewegung bringen?

Ein paar Ideen hierzu:

  • Eine Gewohnheit entstehen lassen und damit klein anfangen (z.B. täglich 10 Minuten).
  • Bewusstsein, dass neben dem inneren Schweinehund auch ein Motivator und ein Antreiber in Dir stecken. Wenn diese beiden genug Gründe haben, warum es wichtig ist, sich zu bewegen, wirst Du es tun.
  • Mit anderen gemeinsam in Bewegung kommen. Verabrede Dich zu zweit oder in einer Gruppe.

Unser Körper ist ein wunderbares Geschenk, das wertgeschätzt und gepflegt werden will. Das Geniale dabei ist, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt, dies zu tun. Noch schöner wird es, wenn wir uns gemeinsam mit einem Freund oder einer ganzen Gruppe bewegen. Das erhöht die Dynamik und macht mehr Spaß.

Vor der Klinik war ich ein Bewegungsjunkie. Ich bin Triathlon gelaufen und habe exzessiv Sport getrieben – oft mehrmals täglich. Gesund war das nicht und auch nicht befriedigend. Durch die Zeit in der Klinik ohne Sport und mit täglich etwas Bewegung beim Frühsport und Spazieren in der Natur, hat sich mein Bewusstsein verändert.

Ich habe seitdem Lust und Freude, mich zu bewegen und meinen Körper zu spüren, einfach weil es sich gut anfühlt, in Bewegung zu sein. Dabei ist der Leistungsgedanke komplett weggefallen, mir ist es egal, wie schnell ich eine bestimmte Strecke jogge oder mit dem Fahrrad fahre. Es ist mehr wie eine Meditation. Jeweils im Moment zu sein und mich, die Natur und das Leben zu genießen.

Gerade vor zwei Wochen habe ich in einer Akrobatik-Gruppe begonnen und treffe mich dort einmal pro Woche, um gemeinsam Kraft, Balance und Vertrauen zu üben. Das macht so viel Freude. Gleichzeitig komme ich in Kontakt mit gleich gesinnten Menschen, mit denen ich mich darüber hinaus verabreden kann.

Morgens nach dem Aufstehen fange ich mit etwas Gymnastik an oder mache die 5 Tibeter. Zwei-, dreimal in der Woche gehe ich danach joggen, am liebsten mit jemand zusammen.