Meditation 2

Finde eine Blume und schaue sie Dir an.
Lass Dir Zeit dazu und schaue ganz genau hin.
Nimm wahr mit Deinen Augen und komme immer wieder zu dieser einen Blume zurück.
Was fällt Dir auf, was spricht Dich an, was siehst Du?
Schau einfach hin, ohne zu bewerten oder zu klassifizieren.
Welche Farben siehst Du? Welche Formen fallen Dir auf?
Wie fällt das Licht auf die Blume und wird reflektiert?

Geh innerlich einen Schritt weiter und versetze Dich in die Blume.
Sei ganz diese Blume und fühle von innen heraus, wie Du als diese Blume wärst.
Wie sähe die Welt aus? Wie fühlte sich der Wind an? Was würdest Du alles wahrnehmen?

Trete wieder einen Schritt zurück und erkenne wieder die Blume von außen.
Wie ist die Beziehung zwischen Dir und der Blume?
Wie ist die Energie gerade?

Und jetzt nimm langsam wieder die Umgebung wahr.
Spüre den Boden unter den Füßen und spüre Deinen Atem.
Und gehe wieder in Deinen Alltag.

Meditation 1

In der Klinik haben wir den Tag begonnen mit einer stillen Meditation, einem Text aus „Kraft zum Loslassen“ und dem gemeinsam gesprochenen:

„Gott, gebe mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann

und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.“

 

Anschließend noch einige Umarmungen der Nachbarn im Raum und los ging’s zum Frühsport.

Meditation ist das Thema dieses Beitrages.

Eine Grundlage für mein Wohlbefinden ist die tägliche Meditation.

Direkt nach dem Aufstehen gehe ich in die Stille und verbinde mich mit allem was ist. Ich werde eins mit der Welt und dem Ganzen. Ich fühle Dankbarkeit und Liebe und lasse sie durch mich hindurchfließen. Dazu sitze ich entspannt auf einem Stuhl, die Füße satt auf dem Boden, die Unterarme auf den Oberschenkeln und dann schließe ich die Augen und nehme einfach wahr, was ist. Ich atme und horche und lasse geschehen. Das lässt mich liebevoller und gelassener den Tag genießen.

 

Ein guter Start ist es, erstmal eine Entscheidung zu treffen, sich jeden Morgen für 10-15 Minuten hinzusetzen und zu meditieren. Es gibt hier kein richtig oder falsch. Du findest Deine Form. Am Anfang hilft es, sich z.B. auf den Atem zu konzentrieren oder ein Objekt anzuschauen (Kerze, Bild etc.). Oder Du gehst mit Deiner Aufmerksamkeit in ein bestimmtes Gefühl und lässt dieses Gefühl in Deinem Bewusstsein größer werden und Dich ganz davon ausfüllen.

Meditieren lernst Du durch meditieren.

Lass es nicht zu einem Kampf ausarten. Gedanken werden kommen und gehen und Du wirst den Augenblick ohne Gedanken nicht festhalten können.

Gehe ohne Erwartungen in die Meditation. Wertschätze alles was ist, wie es ist.

Und lasse los. Sei einfach da. In dieser Zeit der Stille gibt es kein Ziel, das Du erreichen musst. Es gibt kein besser. Du wirst nicht besser als jemand anderer meditieren, da geht es nicht drum.

Die Meditation ist eine Begegnung mit der Wirklichkeit ohne Erwartungen.       Das Wichtigste ist anzufangen und sich täglich diese Viertelstunde zu gönnen.

Viel Erfolg beim Sammeln Deiner Erfahrungen!