Wie Einfachheit Dich zu Dir selbst bringt

Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Ein Dach über dem Kopf, gesundes Essen und Menschen.

Die Fastenvereinbarung in der Klinik, d.h. Fasten von Medien, Zucker, Alkohol, Drogen, Sex etc. führt mitten ins Eigentliche. Es führt zu mir und zu den Menschen um mich herum. Die Beziehung zu mir und zu den anderen rückt in den Mittelpunkt.

Wie kann ich diese Erfahrung hinüber in den Alltag retten?

Ich glaube, es ist enorm wichtig, diese Einfachheit beizubehalten, damit Du bei Dir bleiben kannst und nicht durch Ablenkungen aller Art den Kontakt zu Dir verlierst.

Zucker, Alkohol und Drogen fehlen mir nicht. Auch einen Fernseher werde ich mir nicht zulegen. Das Internet ist schon eher ein Bereich, auf den ich achte, dort nicht zu viel Zeit zu verbringen. Lebendige Menschen sind und bleiben für mich das wichtigste.

Reale Beziehungen

Mir fällt am schwersten, den Kontakt zu anderen Menschen im Alltag tatsächlich zu halten. Ab und zu rufe ich Freunde aus der Klinikzeit an. Wichtiger finde ich jedoch, eine Umgebung und Menschen zu Hause zu haben, die ähnlich ticken und mit denen ich in Beziehung treten kann. Viele wollen hier im Alltag allerdings nicht die Nähe, die ich in der Klinik als so wohltuend erlebt habe. Das vermisse ich.

Zusätzlich nehme ich an Gruppen teil, bei denen ich mit anderen Menschen in Kontakt komme, zur Zeit z.B. Akrobatik, 5-Rhythmen-Tanzen, Kuschelzeit, Contact Impro, … und lerne so neue Menschen kennen, mit denen ich mich verabreden kann.

  • Wie pflegst Du die Einfachheit?
  • Ist Dir das noch wichtig?
  • Was lenkt Dich ab?
  • Wann fällst Du aus Deiner Mitte?
  • Wie hältst Du Deine Beziehungen lebendig?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.